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Monatsrückblick Juni – Oder: Der Roller Coaster im Kopf

Kennst du das auch? Manchmal wird irgendwie alles zu viel und im Kopf dreht sich alles, wie ein „Roller Coaster“. Deine Gedanken, deine Ideen, deine Emotionen, alles fährt Achterbahn und du weisst nicht mehr, wie du da raus kommst. Und Fokus? Was ist Fokus?

So ging es mir seit Ende Mai, Anfang Juni und mir war schnell klar: ich brauche eine Pause. Eine Pause von den Sozialen Medien, eine Pause vom bloggen, eine Pause von all dem “Lärm” um mich herum.

Nur wie konnte es soweit kommen? 

Ende Mai, genau gesagt am 30. Mai habe ich endlich mein schon lange geplantes Webinar gehalten. Der Weg dahin war mühsam und anstrengend. Zumindest kam es mir so vor. 

Das Webinar kam dann doch sehr gut an. Ich habe gutes Feedback bekommen und den Hinweis, dass ich viel zu viel Inhalt reingepackt hatte. Und genau das habe ich selbst schon während des Webinars so empfunden – zuviel Inhalt, zu lang, zu sehr ins Detail gehend. 

Und so habe ich während des Webinars schon beschlossen, dass dieser Durchlauf ein “Training” für mich sein wird und habe kurzentschlossen den Pitch weggelassen und keinen Verkauf am Ende angestossen.

Die darauffolgenden Tage habe ich mich komplett leer und ausgepowert gefühlt. Ich habe keinen Monatsrückblick Mai geschrieben (dafür ist hier der kurze Webinar Teil noch aus dem Mai) und auch in den sozialen Medien war ich nicht aktiv.

 

Nach einer Woche meldete sich dann das schlechte Gewissen: “Du muss wieder in den Flow kommen”, sagte eine Stimme in mir. “Du musst jetzt am Ball bleiben” und so weiter und so fort…

 

Ich wusste aber ehrlich gesagt nicht so richtig, wo ich ansetzen sollte. Also habe ich mich gleich für 2 30-Tage Challenges angemeldet und einen weiteren Minikurs

 

Was soll ich sagen: das hat alles nur noch viel schlimmer gemacht. Ich habe mir eine Videolektion nach der anderen reingezogen und wusste am Abend nicht mehr, worum es überhaupt ging.

Ein paar Tage später habe ich meine Nachbarin Heléne getroffen, die ebenfalls im Online Business tätig ist und ihr erzählt, was los ist. Sie hat nur gelacht und sagte: “Du brauchst mindestens 4 Wochen Pause, sonst bekommst du den Kopf nicht frei. Ich mache das auch regelmäßig, um dann anschliessend wieder kreativ sein zu können.”

Und genau das habe ich dann auch getan und bin in die digitale Abstinenz gegangen, bis auf…

[ultimate_heading main_heading=“12 von 12″ main_heading_color=“#eea796″ alignment=“left“ main_heading_font_family=“font_family:Playfair Display|font_call:Playfair+Display“][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“50″]

12 Bilder an einem 12ten des Monats zu veröffentlichen und nur einen kurzen Satz dazu zu schreiben, hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich finde diese Blogger Tradition großartig und so war dies mein einziger Blog Post im Juni. Davon konnte mich also auch mein Roller Coaster nicht abhalten 🙂

 

https://www.stylificent.com/2021/06/13/12-von-12-im-juni-2021/

[ultimate_heading main_heading=“Rekalibrierung zu mehr Einfachheit oder auch A little more of less“ main_heading_color=“#eea796″ alignment=“left“ main_heading_font_family=“font_family:Playfair Display|font_call:Playfair+Display“][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“50″]

So eine digitale Auszeit bringt es mit sich, dass man plötzlich viel mehr Zeit hat, dass was man bisher gemacht hat, in Fage zu stellen. 

Wenn ich dieses 1. Halbjahr Revue passieren lasse, dann erkenne ich einige Dinge und Muster, die mir nicht mehr richtig erscheinen. Zum einen, weil ich in der Zwischenzeit mehr Erfahrungen sammeln konnte, weil ich die Dinge anders sehe, oder weil sich vielleicht auch die äusseren Umstände geändert haben.

 

In diesen  4 Wochen im Juni 21 habe ich beschlossen, mehr Einfachheit und Leichtigkeit in mein Business und in mein Leben generell zu bringen.

 

Meine Erkenntnisse während dieser digitalen Auszeit:

Ohne es wirklich selbst zu sehen hatte ich ein Streben nach Perfektion

Streben nach mehr Wissen und Erfolg und so ein “mehr, mehr, mehr” Mindset aufgebaut.

Ich war oft gestresst und unzufrieden.

All dieses Streben basierte auf “leeren” Zielen, die nicht wirklich bedeutungsvoll für mich sind. Natürlich muss ich als Unternehmer meine Umsätze im Fokus haben, aber viel mehr freut und erfüllt es mich, wenn ich einen Kunden wirklich glücklich und zufrieden machen kann.

Ich habe erkannt, dass ein großer Teil meiner Zeit nicht wirklich MEINE Zeit war.

Und dann kam die Erkenntnis, dass mir die Klarheit abhanden gekommen war, was ich wirklich will, im Business und ja auch irgendwie im Leben. Die beiden Bereiche gehören ja nunmal auch zusammen.

[ultimate_heading main_heading=“Die Rekalibirierung“ alignment=“left“ main_heading_font_family=“font_family:Playfair Display|font_call:Playfair+Display“][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“50″]

Oh jeminee, was habe ich eine lange Liste geschrieben! 

Ich habe aufgeschrieben, was mir wirklich wichtig ist und was nicht und versucht, diese Punkte in eine Verbindung zu bringen.

Dann habe ich mich intensiv mit dem 80/20 Prinzip beschäftigt, was dazu führte, dass ich mir das Buch von Richard Koch “Das 80/20 Prinzip” gekauft und in einem Rutsch durchgelesen habe. Dieses Buch war ein entscheidender AHA Moment. Und ich hab es direkt nochmal gelesen.

 

Resultat: ich habe mir selbst versprochen, einiges zu verändern, in meinem Business und in meinem Leben. Eben mehr Leichtigkeit und auch Einfachheit hinein zu bringen. Druck rauszunehmen, den ich mir größtenteils selbst mache.

[ultimate_spacer height=“100″]
[ultimate_heading main_heading=“Auf, zu mehr Simplizität“ main_heading_color=“#eea796″ alignment=“left“ main_heading_font_family=“font_family:Playfair Display|font_call:Playfair+Display“][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“50″]

Diese “Reise zu mehr Einfachheit”…um es etwas pathetisch auszudrücken…ist nicht in einem Tag erledigt. Das ist ein Prozess der seine Zeit braucht. 

 

Aber ich habe begonnen

  • zu verstehen, was “Genug” für mich bedeutet und dass weniger oft MEHR ist
  • meinen eigenen Maßstab zu setzen, in welchem Tempo ich voran gehe
  • nicht mehr jeden Kurs, jeden Workshop, jedes Video zu konsumieren, weil ich denke ich muss unbedingt dieses Wissen auch noch aufsaugen
  • herauszufinden, was essentiell wichtig für mein Business und mein Leben ist
  • mich auf realistische und erreichbare Ziele zu fokussieren
  • auf Signale zu achten, wenn der “Lärm” wieder zu laut wird
  • und ja, auch mehr Leichtigkeit und Einfachheit in mein reales Leben zu bringen und mich von zu viel Ballast zu befreien. (Ein großartiges Thema, zu dem ich bestimmt auch noch einen Blog Artikel verfassen werde)

 

Das hört sich eigentlich recht einfach an. Und wenn ich konsequent dranbleibe immer wieder zu hinterfragen, was ich da gerade tue, immer wieder zu rekalibrieren und zu vereinfachen, dann sollte diese spannende Reise zu schaffen sein.

 

Ich habe mir vorgenommen jedes Streben nach Erfolg oder Perfektion immer in eine massvollen Relation zu meinen Zielen und den kleinen und großen Milestones zu stellen, die ich mir selbst setze. 

Das Leben ist voller Ups and Downs, da kann Simplizität ein starker Anker für jeden von uns sein, die wir so durch unseren Business Alltag und unser Leben navigieren.

 

In diesem Sinn “Schiff ahoi” du Lebenstraumschiff!

Herzlichen Dank!

Ich weiss es wirklich zu schätzen, dass Du Deine wertvolle Zeit hier verbracht hast und meinen Artikel gelesen hast.

Alles Gute für Dich!

XO Iris

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